Das Stundenhotel
Ich blicke weiter in das traumhafte Entree. Fasziniert sehe ich die rote mit dickem Teppich ausgelegte Treppe nach oben. Hoffend darauf einige Besucher zu beobachten.
Kunst ist Leben. Leben ist Kunst.
Ich blicke weiter in das traumhafte Entree. Fasziniert sehe ich die rote mit dickem Teppich ausgelegte Treppe nach oben. Hoffend darauf einige Besucher zu beobachten.
Deshalb schenke ich Dir lieber Leser eine Umarmung. Sie nimmt mir, wie vielleicht auch Dir, auch ein wenig die Angst. Gerne auch zum Weitergeben und teilen an andere Menschen. Vielen Dank!
Wenn ich an eine Sitzbank denke, denke ich an Rast. Ein Sitzplatz zum Verweilen und Durchatmen. Einfach gemütlich Platz nehmen und entspannen.
Nun nimmt sich die leicht angegraute, rothaarige Dame mit Hut und Sonnenbrille wieder die emanzipatorische Freiheit heraus und legt Musik aus längst vergangenen Tagen auf den Plattenteller.
Auch ich habe mir die Platte geholt. Am 12.3.1985. 3 Wochen bevor mein Sohn geboren wurde. Herrlich entspannende, einschmeichelnde und vor allem Musik die entstresst.
Ein Ruf der Erleichterung. Ein dankendes Hosianna gen Himmel, wenn Gutes geschieht. Wenn eine Krankheit vorüber geht. Wenn das Glück dem Menschen hold ist. Ein glorreiches Hurra in unzähligen überglücklichen Momenten. Ob ausgesprochen, gedacht oder himmelhoch jauchzend laut hinaus schreiend aus vollem Herzen. Das Halleluja.
Er war wohl der erste Mensch in meinem Leben, der so fundamental mit mir redete. Und überhaupt ein ernst zu nehmendes Gespräch führte – mit mir, als eigenständiges Lebewesen. Eine derartige Anteilnahme und Wertschätzung hatte ich bisher nie erhalten.