Frage: Muss ich wirklich Alles wissen müssen?

Wien, 20.Dezember 2019

Die Textlawinen mit denen wir tagtäglich konfrontiert sind, potenzieren sich zu scheinbar unüberwindbaren Bergen von Informationen. Eine gigantische Anzahl von Schlagzeilen und die lauten Überschriften drängeln sich penetrant an uns heran. Einige berühren uns für einen kurzen Augenblick, andere regen uns enorm für einen Moment  auf. Manche schleichen sich sukzessive in unser Gehirn. Meldungen reduzieren sich auf einzelne Schlagworte, die immer wieder Emotionen in uns auslösen. So mancher von uns, ist schon lange nicht mehr in der Lage, das alles zu verstehen und zu verarbeiten. Und die Zeit, dann eventuell auch noch die unendlichen Meldungen zu hinterfragen, haben wir eigentlich nicht. Wobei ich gerade das „Hinter die Kulissen“ schauen, sehr aufschlussreich und spannend finde.
Vielleicht aber, ist es ab und an ganz gut, keine Nachrichten zu konsumieren. Einfach mal den Kopf leeren, ein wenig die Gehirnzellen reinigen um wieder klarer zu denken. Und/Oder selektieren, sich ab und an fragen, ob diese oder jene Information tatsächlich so relevant ist, um sich damit zu belasten.
Ich denke, ich muss nicht wirklich alles wissen müssen. Die Kapazität meines Köpferls ist ohnehin dazu gar nicht in der Lage.

Zumindest bis zur nächsten geistigen Entrümpelung um mich erneut mit Neuen zu bereichern.


Verstehst Du das nicht?
Nein, bitte erklär es mir nochmals. Immer und immer wieder hat er mir „es“ erzählt, aber ich habe es einfach nicht begriffen. Ich konnte es nicht nachvollziehen. So sehr ich mir auch meinen Kopf darüber zerbrach, es war mir ein Rätsel.
Jahre später fiel mir dieses Gespräch wieder ein. In einem völlig anderem Zusammenhang. Jetzt war mir alles klar. Klar und deutlich lag die Lösung vor mir. Die Antwort.

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The music in me (24) [k.d.lang]

An Tagen, wie diesen braucht es wieder ordentlich viel Musik. Manches Mal gilt mein Verlangen nach lauten, hämmernden und pulsierenden Tönen. Nach dem, für alle Stimmungen strapazierfähigen Van Morrison ist mir heute auch nicht. Ich benötige samtige Klänge. Musik, die sich sanft auf meine Haut legt. Sich Note für Note in mich hinein kriecht. Meine schockgefrostete Seele zum Schmelzen bringt. Gleichzeitig die Tränen einfangen in ihren kuschelweichen Melodien. Weiterlesen

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Schockverliebt – Cose della Vita

Samstagnacht. Das vorausgewählte Programm läuft im TV. Um nicht nach jedem Film oder nach jeder Serie zur Fernbedienung greifen zu müssen, setze ich Erinnerungen im dafür vorgesehenen Menü. So ist der Fernseher beinahe durchgehend täglich in Betrieb. Meist als Zweitmedium so nebenbei. Selten konzentriere ich mich auf Bild und Ton gleichzeitig. Mag sein, dass mir die akustische Berieselung ein wenig Gesellschaft in meine Alleingkeit vermittelt. Am Wochenende bevorzuge ich vorwiegend Unterhaltsames. Die klassische Samstagabendshow gibt es ja so gut wie nicht mehr. Aber auf so manchen Kanälen werden derart kurzweilige launige Sendungen spät nachts wiederholt. Weiterlesen

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Absolut Van-Tastisch!

Seit gut zwei Monaten liegen die Eintrittskarten für DAS Konzert bereit. Aufbewahrt und gut behütet wie ein Schatz an einen sicheren Ort. Doch heute ist es soweit, sie kommen zu ihren ehrenvollen Einsatz. Bereits am frühen Nachmittag macht sich bei mir eine gewisse Aufgeregtheit breit, Lampenfieber bricht aus. Duschen, Haare waschen, Kaffee trinken, schminken, Kleidung sondieren. Ich möchte ja dem Meister so schön wie möglich gegenüber treten. Diesem ganz besonderen Musikevent zolle ich meine gebührende Feierlichkeit. Weiterlesen

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My fidelity

Is it something ritual
I`m caught in,can`t break the spell?
Is it moving in my body
Is it biological?
I gotta hand it to you
You’ve got one heart ten times divided.
Did you cut yourself in pieces
To get them all inside? Weiterlesen

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