Begräbnis

Bedeutung laut Duden: Beerdigung, Bestattung mit den dabei üblichen Feierlichkeiten
Synonyme zu Begräbnis: Beerdigung, Begräbnisfeier, Bestattungsfeier, Leichenfeier, Totenfeier, Trauerfeier; (schweizerisch) Gräbt; (gehoben) Beisetzung, Bestattung, Grablegung, Leichenbegängnis; (süddeutsch, österreichisch) Leich; (österreichisch landschaftlich) Bestattnis; (landschaftlich veraltend) Leiche; (gehoben veraltet) Begängnis, Funeralien; (katholische Kirche) Exequien, Requiem, Sterbeamt, Totenamt, Totenmesse
Herkunft: mittelhochdeutsch begrebnis(se) = Grabstätte

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Puff

Da gibt es oft Worte, da frage ich mich, wo kommen die bloß her, welchen Ursprung haben sie? Schnell im Duden nachgeschlagen oder auch im www. Hierbei stoße ich dann immer wieder auf Überraschungen. So wie bei dem Wort: Puff Weiterlesen

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Ich gehe mit Dir durch die Hölle

Wien, 28.04.2020

In Zeiten von, jetzt in dieser schweren Zeit, gerade in dieser Zeit, und mit vielen ähnlichen Formulierungen beginnen seit etlichen Wochen die Meldungen in sämtlichen Medien. Ein kleines Kind schrie heute durch seine obligatorische Mundschutzmaske bei der Kassa im Supermarkt: „Corona, Corona, Corona…überall nur noch Corona!“ Ja, mittlerweile unerträglich. Man kann es schon nicht mehr hören, auch wenn es nun mal eine ernstzunehmende Situation ist.

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Der erste Vogel am Morgen

Wien, 25.04.2020

Seit Wochen ist es ja draußen sehr still geworden. Weniger Autoverkehr, keine Flugzeuge und die Menschen verweilen meist zu Hause. Da wo ich wohne, ist es erfreulicherweise sehr ruhig, ja fast schon beschaulich. Diese Lautlosigkeit kann sehr erholsam sein nach einem geräuschvollen Tag anderswo in der Großstadt. Beinahe meditative Ruhe herrscht frühmorgens. Erschreckend jedoch, wenn es dann nicht einmal das obligatorische Vogelgezwitscher zu hören gibt. Sehnsüchtig lausche ich nach den fröhlichen Plaudereien der gefiederten Freunde vor meinem Fenster. Seltsam. Wo sind die plötzlich abgeblieben?

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Zukunftsberuf: Kontrolleur?

Wien, 21.04.2020

Heuer hat das Wort Kontrolle eine völlig neue Bedeutung bekommen. Es könnte als Überschrift dienen, für das was dieser Virus verursacht hat und noch tun wird. Ein Bazillus der die Herrschaft über die Menschheit an sich reißt und selbst die Krone aufsetzt. Wer stürzt ihn vom Thron?
Völlig neue Spielregeln bestimmen unseren Alltag. Diese Anordnungen brauchen Kontrolle. Überwachung, um die Kontrolle über den viralen Feind zu bekommen. Alles zum Wohle der Gesundheit und der Menschen.
Was tut diese eingeschränkte Lebensweise mit uns Menschen? Welche weitreichenden Kollateralschäden werden wir in Zukunft auf uns nehmen müssen?
Meine persönliche Erfahrung mit Kontrolle hat einschneidende Auswirkungen auf mein Leben gehabt, und haben es noch. Das Damoklesschwert der Kontrolle ist die Angst. Und Angst macht krank und kontrolliert einem in all seinem Tun.

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Nylons, Russentechno & Beerenauslese

Freitag, 26. Mai 2006

„Moj Marmeladny“

dröhnte und hämmerte aus den völlig überforderten Boxen des PCs. Ein ebenso völlig überlasteter Tisch breitete sich vor ihren Augen aus. Wenn dieser nicht aus einer stabilen Steinplatte bestehen würde, wäre dieser schon längst unter der Last der aufgetürmten CDs, Bücher und sonstigen Utensilien zusammengebrochen. Draußen tobten die kalten Winterstürme. Die Bäume wankten vor dem Fenster im Schein einer Laterne und man hatte das Gefühl im nächsten Augenblick krallen sich die Äste am Fenstersims fest und kriechen die Mauer entlang in den Raum. Weiterlesen

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Ein Sonnenstrahl

Der Winter in unseren Breitengraden dauert verdammt lange.
Wenn ich mein Leben in die 4 Jahreszeiten umlegen würde, welche Kleidung müsste ich wählen?
Rein körperlich betrachtet, derzeit tiefster Winter. Die Seele schwankt zwischen Winter und Frühling. Heute eisig kalt, kaum Licht am Tage und ewig andauernde dunkle schlaflose Nächte. Das Morgen wieder leicht angetrieben von der Sehnsucht, kriechen frühlingshafte Gefühle in mir hoch. Sie kitzeln mich, wie das Fell meiner Katern. Lästig und dennoch wohlwollend berühren sie meine Haut und meine sensible Seite in mir. Manchmal ertrage ich diese Nähe nicht. Doch dann wünschte ich mir nichts sehnlicher als eine einzige warme Berührung. Nur ein Hauch, nur so viel, dass ich mich wieder spüre.
In einem schwarzen Loch, ganz unten in der Tiefe hocke ich. Greife nach oben. Werfe kleine Steinchen empor. „Hallo Sonne, wo bist Du?“, rufe ich. Winke und schicke zögernd Signale nach oben.
Der Winter hat auch behagliche Seiten. Die Decke unter die ich krieche. Die Zeit für mich und meine Gedanken. Die Augenblicke um Ruhe zu finden. Das Tempo zu reduzieren. Energie tanken. Weiterlesen

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Frage: Muss ich wirklich Alles wissen müssen?

Wien, 20.Dezember 2019

Die Textlawinen mit denen wir tagtäglich konfrontiert sind, potenzieren sich zu scheinbar unüberwindbaren Bergen von Informationen. Eine gigantische Anzahl von Schlagzeilen und die lauten Überschriften drängeln sich penetrant an uns heran. Einige berühren uns für einen kurzen Augenblick, andere regen uns enorm für einen Moment  auf. Manche schleichen sich sukzessive in unser Gehirn. Meldungen reduzieren sich auf einzelne Schlagworte, die immer wieder Emotionen in uns auslösen. So mancher von uns, ist schon lange nicht mehr in der Lage, das alles zu verstehen und zu verarbeiten. Und die Zeit, dann eventuell auch noch die unendlichen Meldungen zu hinterfragen, haben wir eigentlich nicht. Wobei ich gerade das „Hinter die Kulissen“ schauen, sehr aufschlussreich und spannend finde.
Vielleicht aber, ist es ab und an ganz gut, keine Nachrichten zu konsumieren. Einfach mal den Kopf leeren, ein wenig die Gehirnzellen reinigen um wieder klarer zu denken. Und/Oder selektieren, sich ab und an fragen, ob diese oder jene Information tatsächlich so relevant ist, um sich damit zu belasten.
Ich denke, ich muss nicht wirklich alles wissen müssen. Die Kapazität meines Köpferls ist ohnehin dazu gar nicht in der Lage.

Zumindest bis zur nächsten geistigen Entrümpelung um mich erneut mit Neuen zu bereichern.


Verstehst Du das nicht?
Nein, bitte erklär es mir nochmals. Immer und immer wieder hat er mir „es“ erzählt, aber ich habe es einfach nicht begriffen. Ich konnte es nicht nachvollziehen. So sehr ich mir auch meinen Kopf darüber zerbrach, es war mir ein Rätsel.
Jahre später fiel mir dieses Gespräch wieder ein. In einem völlig anderem Zusammenhang. Jetzt war mir alles klar. Klar und deutlich lag die Lösung vor mir. Die Antwort.

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