In der Psychiatrie – „Die gehört ja nach Steinhof!“

Wien, 10.11.2020

Unglaublich, aber Realität! Tatsächlich auch schon neunzehn Jahre her. Der Blick in die Vergangenheit zeigt sich von seiner absonderlichen Seite. Dort wo vieles begann, oder auch endete. Damals wusste man es nicht so genau, ob es ein Anfang oder ein Ende von dem Stück Leben war oder ist. Oft fühlt es sich völlig anders an, als es schlussendlich in der Zukunft tut. Weiterlesen

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Me-Juni 1978

Korrespondenz mit Susi (16 Jahre im Jahre 1978) – eine Zeitreise ins BewusstSein.

Wien, 26.04.2020

Die gedanklichen Reisen in meine Vergangenheit werden mannigfaltig angestoßen. Es bilden sich Brücken zwischen dem Gewesenen und der Gegenwart. Diese mentalen Verbindungen dienen mir Großteils zum Verstehen unterschiedlichster Gegebenheiten oder auch zur besseren Akzeptanz meines Denkens und Handelns. Ob es tatsächlich immer notwendig ist derartige, manchmal anstrengende Abenteuer in meine jüngere Biografie zu wagen, sei dahingestellt. Aber manchmal passiert es ganz einfach, ausgelöst durch ein Ereignis.

So wie gestern Morgen, durch einen Anruf meines Bruders. Er teilte mir mit, dass unser Vater gestorben ist. Er war 78 Jahre alt. Was diese Nachricht mit mir noch macht, das kann ich noch nicht verifizieren. Das Telefonat, sowie Fotos, welche ich von meinem Bruder erhalten habe, rüttelten wieder einige Erinnerungen wach. 

Es waren erfreulicher Weise sogar einige bunte, angenehme Momente dabei, obwohl die ersten 16 Jahre meines Daseins doch vorwiegend schwarz geprägt waren. Weiterlesen

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Kuckuckskinder

Wien, 24.02.2019

To go cuckoo = verrückt werden – heißt es im amerikanischen Englischen. Oder einen „Vogel haben“. Manchmal fühlt es sich so für mich an, wenn ich mich in der Unendlichkeit der Gedankengänge, einiger Themen verliere. Beinahe verloren gehe. Und mich dann schlussendlich mit erneuten Fragen verloren fühle. Im Abseits. Abgelegt in einem fremden Nest. Fehl am Platz.

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Meine Oma

Wien, 17.02.2019

Es gibt keinen besonderen Anlass, warum ich heute gerade diesen Beitrag veröffentliche. Kein Jahrestag. Kein Geburtstag. Kein Todestag. Aber es braucht auch einfach keinen bestimmten Beweggrund, um an meine Oma zu erinnern. Sie war einfach ein ganz besonderer Mensch in meinem Leben. 


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Ein Tag eines verprügelten Kindes

Wien, 14.02.2019

Es gibt Tage, wo ich jeden einzelnen Schlag spüre. Jeden der Tritte, Ohrfeigen und brutalen Übergriffe in den ersten achtzehn Jahren meines Lebens. Sie bleiben, ein Leben lang. Egal welche Art der Verarbeitung, Verdrängung, Vergessens oder Therapie auch immer dazu angewandt wird. Sie bleiben. Die unerträglichen Schmerzen. Die Angst. Weiterlesen

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Mama

Mo.11.02.2019

Happy Birthday #Mama, so könnte ich heute einen Gruß per Twitter an meine Mama senden. Eine Karte schreiben? Oder würde ich ihr eine SMS schicken? Hätte sie überhaupt ein Mobiltelefon? Ich besitze zwar ein Handy, aber bin damit nicht im Netz. Somit könnte ich sie ja auch anrufen. 

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Wie fühlt sich das an…

…wenn man geliebt wird?

Wie ist das, wenn meine Mutter mich in den Arm nimmt? Wie ist das, wenn mein Vater auf mich stolz ist? Welches Gefühl habe ich, wenn Mama sagt: “Es wird alles wieder gut!?“ Wie schön ist das, wenn ich meinen Papa um Rat fragen kann? Ich weiß es nicht. Ich habe keine Vorstellung davon, wie sich das anfühlt. Ich kenne es nicht. Weiterlesen

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