Verloren in Gedanken, Gedanken verloren

 

 

Wien, 02.11.2020

Jeder Gedanke ist denkenswert;
sehr dankenswert!

Soviel kann ich heute nach sechs Jahren zu dem damals verfassten Beitrag sagen. Millionen sind seither durch die Bahnen des Gehirns gerast. Sind wieder verflogen, neu aufgetaucht oder haben sich neu zusammen gesetzt aus all den vorherigen Gedanken. Manchmal möchte ich sie abschalten, solche die fragend herumstehen, jene auf die ich keine Antwort bekomme.
„Zuviel nachdenken, macht Kopfweh!“ Könnte ab und an was Wahres dran sein. Einfach nur zu tun. Keineswegs gedankenlos. Lost and found. 

Ehrliche Finder gesucht!

Assoziationen mit der Musik zu Ereignissen und Gefühlsverkupplungen sind nach wie vor ein Thema für mich. Ohne Musik, geht kaum etwas. Hier finden oft Klänge und Gefühle zu einander. Oder umgekehrt. Ein Wechselspiel, ein Austausch, Metamorphosen, Reaktionen, Aktionen und auch Symbiosen finden statt.

Akustische Phasen der unterschiedlichsten Stile passieren. Momentan eine Ansammlung aus den 80er Jahren. Disco und elektronische Töne, mit stark betonten Beat. Klare und eindeutige Takte und Rhythmus die zum Tanzen animieren. Vermittelt Freude, Spaß und Lust am Leben.

Völlig konträr zu meinem Gemütszustand. Dieser lässt mich erschrecken. Eine tiefgründige und total dunkle Wolke schwebt nach wie vor über meinem so rotbrennenden Haupte. Der Wunsch mich damit gedanklich nicht mehr auseinander setzen zu wollen ist groß. Am liebsten würde ich „es“ abschalten. Ein Gespenst von Ratlosigkeit, welches ruhelos herum spukt. Die Geister die ich rief. Ich habe sie nicht geordert. Sie standen plötzlich da. Bäumten sich auf und versperren mir seither die klare Sicht auf meine Dinge. Ein chaotischer Algorithmus düst durchs Hirn.

Die Ziele sind klar, wirken jedoch momentan unerreichbar für mich. Sie haben sich schlagartig derart entfernt, dass ich sie schon als absolute Irrillusion betrachte. Das darf doch nicht geschehen! Lost my way? Lost my dreams? Lost my mind? No way out?

Vermute eine Phase, welche derzeit gespickt ist mit extrem unangenehmen, kalten und gefühlsarmen Stunden, Tagen, Nächten, Monaten….keine Ahnung, wie lange dies andauern mag.
Keine Analyse mehr, keine Gehirntschechereien. Keine gut gemeinten Ratschläge. Akzeptanz, Augen zu und durch.

Wer hat meine verlorenen Gedanken gefunden?

Oder verliere ich einfach meinen Verstand? Verständnis? verständnisvolles Unverständnis! Versteh´ ich nicht.
Geh-Danke!

Finderlohn: Gedankenaustausch!

verfasst am 10.12.2014 aktualisiert am 02.11.2020 ©Bluesanne

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