Deep Purple - Burn

The music in me (23) [Deep Purple]

„Let it Burn“!, sagte ich zu einem Freund. Nachdem wir mein selbst gezaubertes Mittagessen verdaut hatten und der Kaffee längst genossen war. Bier und Wein standen nun auf der Getränkekarte. Aber vor allem LAUTE Musik musste jetzt auf den Plattenteller. Selbstverständlich in Vinyl gehalten. Schnell mal die bei mir alphabetisch angeordneten LPs gustieren. „Burn“ – war DAS Stichwort.
Deep Purple. Welche Bude wackelte in den Siebzigern nicht von dem Rockgitarren-Sound mit Hammondorgel-Einschlag? An dieser Band geht niemand ohne (Hör)Schaden vorbei. Selbst ich, als damals elfjähriges Mädel konnte mich dem nicht entziehen. Natürlich war derartige „Hippie-Musik“ zu Hause strengstens untersagt. Aber ich hatte ja mein kleines Radio. Somit konnte ich mich auch dieser, für mich völlig neuen Art von Musik hingeben.

Unverkennbar mit seinem simplen Gitarrenriff, das wohl jeder Musik affine Mensch sofort erkennt.

Nicht nur in Sachen Musik, begann nun für mich eine neue Ära, sondern auch die Poster an den Wänden mussten ausgetauscht werden. Runter mit den süßen Tierfotos, rauf mit den coolen Lederbejackten, langhaarigen und Gitarren schwingenden Kerlen!

Gegründet vor 50 Jahren im April 1968.

Don Airey * Ritchie Blackmore *  Tommy Bolin * David Coverdale *  Rod Evans * Ian Gillan *  Roger Glover *  Glenn Hughes *  Jon Lord * Steve Morse Ian Paice *  Nick Simper *  Joe Lynn Turner  * Live-Unterstützung und Session-Musiker Joe Satriani (Tournee-Gitarre: 1993–1994)

Dieses beachtliche Line-up liest sich wie der absolute Traum jedes Hard-Rock-Fans. All diese Musiker spielten oder spielen bei Deep Purple. Die Geschichte ist ebenso umfangreich und verwoben, wie das Kommen und Gehen der Bandmitglieder. Aber so soll es sein, bei Legenden. Musiker die Zeugnis davon geben, was abgeht, wenn die Gitarren an die „Marshall-Boxen“  angesteckt werden.

Ja und wenn ich im Gemeindebau meine Anlage auf Anschlag aufdrehe! Da raucht nicht nur die Saphirnadel auf dem Vinyl, da brennt das Herz. Außerdem kann ich dabei meine Mähne und den etwas ermüdeten Körper durchschütteln. Yeah!

Burn (1974)

Sail away (1974)

Black Night (1972)

Highway Star (1972)

Stormbringer (1976) mit Tommy Bolin!!!

Hush (1968)

Soldier of Fortune (1974)

Child in Time (1970)

verfasst am 11.04.2015 (©Bluesanne)


 

„Welche Musik hörst Du gerne?“

Diese Frage bringt mich immer wieder ins Schleudern, weil es kaum ein Genre gibt dem ich nicht mein Gehör schenke. Es kann schon mal vorkommen, dass ich mich von einem Song zum anderen bei YouTube oder anderen Musikforen klickend über Stunden verirre. Ich wühle mich durch meine Schallplattensammlung und sitze überglücklich im Stapel meiner Plattencovers. Steige mit einem Heavy-Metal Song ein und lande schlussendlich bei Cecilia Bartoli. Eine spannende ziemlich divergente Reise.

Die Musik in mir ist ebenso bunt, wie meine M a l e r e i .

Eine farbefrohe MusikConnaisseurIn.

V I E L   V E R G N Ü G E N !

♬♬ Musik ♬ ♬…das wohl intensivste Mittel, Erinnerungen, Emotionen und Vergangenes in die Gegenwart und Vergangenes aus der Gegenwart (weg zu) beamen!

Wenn die Weisheit am Ende ist..sprechen das Herz und der Blues ♥©Bluesanne 

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